Workshop: Wie geht das, Teil 9

In diesem Teil unseres Workshops zeigen wir euch was ein Technical-Rider ist, was da reingehört und wie ihr so ein wichtiges Dokument für eure Band erstellt ... Ausgabe 11/14

Rider, Technical-Rider, Stageplan, es gibt viele Bezeichnungen für das was man in der deutschen Sprache als Bühnenanweisung bezeichnet. Spielt man mit der Band nur im Proberaum oder veranstaltet alle Gigs inklusive  Bühne, Licht und PA komplett selbst, reicht sicherlich die auf Schmierpapier geschriebene Packliste für den Bandbus aus. Sobald man aber mit Clubs, Festivals, PA-Verleihern oder Agenturen zusammen arbeitet, ist eine Anweisung meist unerlässlich, damit am Auftrittstag alles reibungslos funktioniert.

Im Technical Rider schreibt der Künstler auf, welche Bühne und Bühnentechnik er benötigt, damit der Veranstalter und die PA-Firma im Vorfeld den Auftritt planen und das nötige Equipment bereitstellen können. Da jede Band andere Anforderungen und Wünsche hat, ist der Rider sehr individuell und muss speziell für jede Bans erstellt werden. Ihn einfach vom Proberaumnachbarn kopieren wird nicht funktionieren. Bei den großen Stars sind solche Dokumente viele Seiten dick, vollgestopft mit technischen Details und von einer Handvoll erfahrener Techniker erstellt. Eigentlich ist es aber gar nicht schwer den ersten eigenen Rider zu erstellen. Also los, gehen wir Schritt für Schritt durch solch ein Dokument.

 

Schritt 1 Die kompakte Übersicht

 

Als erstes kommt, neben der Überschrift, der Name eurer Band. Dieser sollte gut lesbar sein. Grafische Logos und individuelle Schriften, Fotos und Layoutspielereien sind für das Marketing und die Homepage zwar sehr schön, aber hier haben wir es mit einem Arbeitspapier zu tun – alles was ablenkt, stört nur. Der Name sollte gut lesbar und ausreichend groß geschrieben werden ...