Workshop: Wie geht das, Teil 7

Wir zeigen euch, wie der Soundcheck nicht zum Geduldsspiel wird

und den richtig guten Sound bringt ... Ausgabe 09/2014

Hurra! SOUNDCHECK wird 30 Jahre alt. Ein guter Anlass, so dachten wir, dem Vorgang der Klangprobe, der dieses Magazin seinen Namen verdankt, mal wieder einen Workshop zu widmen.


Ein guter Soundcheck soll nicht nur zu einem guten FoH-Sound führen. Er soll auch kleine Fehler im Setup entlarven, damit ­diese noch schnell beseitigt werden können und er soll den Musikern einen optimalen Monitor-Sound bescheren. Im Idealfall fühlt sich die Band nach dem Check pudelwohl und regelrecht zu Hause auf der Bühne – trotz der ständig neuen Umgebung auf Tour.


Leicht gesagt. Wer ist nicht schon einmal nach einem missglückten Soundcheck von der Bühne gegangen und hat sich ängstlich die Frage gestellt: „Wie soll ich in diesem Chaos später eine auch nur annähernd gute Performance hinlegen?” Wir schaffen das heute ab. Nach diesem Workshop werdet ihr richtig gut soundchecken.


Vorbereitung ist alles


Bevor die Band zum Soundcheck die Bühne betritt, sollte dort alles fix und fertig sein. Klar, man kann während dem Check noch die Lightshow richtig einleuchten, das macht Sinn. Aber weder auf der Bühne noch am FoH sollte noch verkabelt, aufgebaut oder gewerkelt werden. Im Idealfall sind auch die Instrumente schon fertig ­gestimmt. Das verringert unnötige und nervende Wartezeiten ...