Workshop: Wie geht das, Teil 4

In dieser Folge des Workshops geben wir euch eine Übersicht über die gängigen Digitalmischpulte auf dem Markt ... Ausgabe 06/2014

Digitalpulte gibt es, ebenso wie Analogpulte, von ganz klein bis riesengroß. Natürlich entscheiden die Anforderungen an den Funktionsumfang und das Budget, wohin die Reise geht. In der Digitaltechnik jedoch können auch kleine Mixer ganz groß sein und mehr Flexibilität bieten, als das auf den ersten Blick den Anschein hat.


Beginnen wir deshalb mal mit den kleineren Varianten. Ein gutes Beispiel hierfür ist das StudioLive 16.0.2 von Presonus. Hierbei handelt es sich um eine Konsole im Kleinformat. Der Name verrät bereits, dass es für beide Bereiche, Studio sowie Live, gleichermaßen genutzt werden kann. Im Pult enthalten sind zwei Stereo-32-bit-Effektprozessoren, vier Aux-Wege, EQs, Gates und Kompressoren. Für solch ein kleines Pult schon mal recht viel.



Wer glaubt, dass man mit Digitalmixern nur Shows abmischen kann, hat sich getäuscht. Einige dieser unscheinbaren Pulte besitzen integrierte Interfaces, mit denen ihr ohne großen Aufwand eure Live-Show mitschneiden könnt.



Um eine Show aufzuzeichnen benötigt ihr normalerweise ein größeres Interface, das sich über ADAT auf 16 oder 24 Kanäle erweitern lässt. Dann stellt sich meist noch die Frage, wie man die Kanäle vom Pult auf das Interface bekommt. Stehen keine Direct-Outs oder ADAT-Outputs zur Verfügung, müssen andere Wege gefunden werden, sich die von der Bühne kommenden Signale zu beschaffen. Das kann aufwendig werden. Mit dem StudioLive 16.0.2 allerdings ist das dank Firewire-Schnittstelle kein Problem ...