Workshop: Wie geht das – Teil 33

„Because you know I´m all about that bass, ´bout that bass, no treble …“ singt Meghan Trainor in ihrem Song. Obwohl es in ihrem Superhit nicht um Tontechnik, sondern um ein paar Kilos zu viel geht, passt die Hook als Überschrift für diesen Workshop perfekt. Auf das richtige Maß kommt es an – beim Körpergewicht wie beim Bass. Zuviel und man bekommt keine Luft mehr, zu wenig und es fehlt die Substanz zum Festhalten. Sowohl beim Lebenspartner wie auch beim Mix.

In diesem Workshop geht es vorrangig um die Livesituation: Wie organisierst du die tiefen Klanganteile deiner Band? Dabei gibt es zur Studioarbeit durchaus Parallelen. D.h. einige der hier vorgestellten Tricks helfen nicht nur im Proberaum oder auf der Livebühne, sondern auch in deiner Regie weiter. Die Probleme, die sich ergeben können, kennt sicherlich jeder von euch. Der schöne transparente Sound aus dem Proberaum ist beim Soundcheck im Club verschwunden. Irgendwie klingt alles wummerig, matschig, undifferenziert, und das, obwohl die verwendete PA viel besser ist. Aufräumen ist angesagt, und zwar im Keller der Frequenzen.

Warum ist der Bassbereich einer Mischung überhaupt so wichtig? Tiefe Töne sind sehr energiereich. Sie fordern der PA viel Leistung ab. Hat man viele Signale mit tiefen Klanganteilen, dann kann ein Mix schnell intransparent werden. Wummern und Dröhnen sind die Folge. Außerdem breiten sich tiefe Frequenzen anders als hohe aus, nämlich kreisförmig. Das heißt, daß die Ausrichtung eurer Lautsprecher im Bassbereich fast keinen Einfluss hat. Damit fällt ein weiteres Steuerungselement weg ...