Workshop: Wie geht das? Teil 3

Aufbauen und einfach los spielen. Und von Anfang an einen perfekten Sound haben. Keine Soundchecks, kein ewiges Schrauben am Mischpult. Moderne Digitalpulte können das möglich machen ... Ausgabe 05/2014

Jeden Abend das gleiche Spiel: „Check, one, two, check!“. Ausgedehnte Soundchecks versprechen zwar einen guten Sound, sind aber zeitraubend und anstrengend, wenn sie diszipliniert ablaufen sollen. Noch mehr, wenn sie das nicht tun. Mit einem Digitalmischpult ist es möglich, jede noch so kleine Einstellung zu speichern und beim nächsten Gig einfach wieder abzurufen. Aber ist das wirklich so einfach?

Die Antwort darauf ist ein klares Jein. Möglich ist es zweifelsohne. Aber dabei gibt es so einiges zu beachten und vorzubereiten. So viele Faktoren beeinflussen den Sound. Diese muss man genau kennen und mit einberechnen, wenn man ein Sound-Setup für die Ewigkeit erstellen will. Wer einfach seine Show am einen Abend speichert und am nächsten Gig wieder aufruft, kann schnell im Regen stehen. Wir zeigen euch im Folgenden, wie man ein Setup richtig erstellt.

Zuerst müssen wir uns überlegen, welche Faktoren den Sound beeinflussen, und welche Grundvoraussetzungen unser Band-Setup mitbringt. In erster Linie macht der Musiker mit seinem Instrument den Sound. Spielen bei jedem Gig auch die gleichen Musiker? Wird immer mit den gleichen Instrumenten gespielt? Es bringt nämlich rein gar nichts, wenn wir am Freitag Pegel, EQs und Monitoring für Axel und seine Gibson Les Paul an einem Marshall Fullstack einstellen, aber am Samstag spielt Jürgen mit seiner Fender Telecaster über einen Vox-AC15-Combo. Wechseln die Musiker in euerer Formation, was ja gerade bei Cover- und Show-Bands nicht unüblich ist, dann braucht ihr je ein Setup für jede Konstellation ...