Workshop: Wie geht das? - Teil 29

Notenständer finden sich in vielen Proberäumen und auf zahlreichen Bühnen. Doch muss es im Jahr 2016 immer noch die Mappe aus Papier sein, oder kann man Laptop, Tablet und Co. als Notenpult verwenden? Dieser Workshop zeigt euch, was möglich ist und worauf es ankommt.

Nicht jeder Musiker braucht einen Notenständer als Gedankenstütze auf der Bühne, logisch. Allerdings gibt es reichlich musikalische Einsätze, bei denen Musiker gerne auf die fünf Linien, die schwarzen Punkte und Striche zurückgreifen. Egal, ob für Realbooks auf der Jazzsession, die über 500 Songs im Repertoire der Partyband, im Theater oder während Musicalaufführungen, beim Gottesdienst in der Kirche oder beim Musikunterricht. So finden sich in den meisten Musikerhaushalten einige Regalmeter mit Noten, Büchern, Ordnern, Mappen und der gefürchteten „Lose-Zettelsammlung“. Wäre es nicht toll, dieses Archiv kompakt in digitaler Form zu besitzen? Wenn man im Proberaum, auf der Bühne oder im Studio jederzeit auf das gesamte Repertoire zugreifen zu können, ohne dass man schwere Aktenordner mit Sheets oder stapelweise Songbooks mitschleppen muss? Das Ganze elektronisch durchsuchbar?Dank den heute erhältlichen Tablets und Laptops ist das möglich, was vor 15 Jahren noch undenkbar war – Tausende Songs in der Jackentasche zu haben ...