Workshop: Wie geht das? - Teil 27

Nachdem wir uns im Vormonat intensiv mit der Theorie zum Thema Hören und Gehörschutz befasst haben, steht jetzt die Praxis auf dem Stundenplan.

Das Risiko einer Schädigung des Hörvermögens ist für uns Musiker sehr hoch, allerdings gibt es neben den im letzten Workshop erwähnten Tipps und Verhaltensweisen auch von der Industrie Angebote. Dabei ist es wie beim Autofahren: Nur weil man Gurt und Airbag hat, ist es nicht ratsam, an der roten Ampel Vollgas zu geben. Vielmehr ergänzt sich das eigene Verhalten mit Gehörschutzsystemen, um so optimalen Musikspaß und langjährig gutes Hören zu ermöglichen.

Gehörschutz-System

Der Schutz des Hörsinnes ist kein neues Thema. In der Industrie, z. B. auf Flughäfen oder in Fabriken, finden sich die bekannten „Mickey Mouse“ – Ohren. Teilweise wird hier sogar mit phasengedrehten Signalen, genannt „noise cancelling“ gearbeitet. Auf der Bühne ist das aber nicht sehr kleidsam, deshalb müssen andere Lösungen her.

Wachs

Ganz einfache Systeme bestehen lediglich aus einer kleinen Wachskugel, die in den Gehörgang gesteckt wird. Sie sind sehr preisgünstig und schützen auch vor Wind und Wasser und sind deswegen beim Sport sehr beliebt. Das Wachs passt sich dem Gehörgang gut an und ist angenehm zu tragen.