Workshop: Wie geht das? - Teil 26

Das Ohr ist das wichtigste Sinnesorgan eines Musiker oder Mischers. Wie man seine Ohren schützt und die Hörfähigkeit lange erhält, zeigt euch dieser zweiteilige Workshop.

Die Karriere in der Musikwelt hängt von den Ohren ab. Dabei sind wir als Musikschaffende bzw. unsere Ohren besonderen Belastungen ausgesetzt. Lärm und seine negativen Auswirkungen ist deshalb thematisch allgegenwärtig. Also Lauscher aufgestellt.

Lärm ist überall

Im Alltag lässt sich Lärm nicht immer vermeiden. Musiker sollten allerdings achtsam sein, Strategien dagegen entwickeln und ganz bewusst Ruhephasen schaffen. Wer nach der Probe mit dem Auto nach Hause fährt, sollte gezielt darauf achten, ob er das Autoradio jedes Mal lauter dreht. Das ist ein Signal dafür, dass euer Gehör in den letzten Stunden einer Belastung ausgesetzt war. Arbeitet dagegen an! Sprich, nicht das Radio lauter stellen, sondern leiser oder ganz aus. Gönnt euren Ohren eine Verschnaufpause. Flüsterleise Rechner oder Maschinenräume in Tonstudios sind nicht nur Luxus, sondern eine Investition in die Leistungsfähigkeit. Vermeidet Lärmquellen und schützt eure Ohren außerhalb von Bühne oder Studio. Achtet beim Musikhören, gerade wenn ihr Kopfhörer verwendet, auf den Pegel. Muss es immer 100% sein? Möglicherweise reicht auch weniger. Sorgt außerdem für erholsamen, ausreichenden Schlaf ...