Workshop: Wie geht das? - Teil 24

Bei Pimp my ride wurde alten Autos beim Sender MTV zu neuem, glanzvollem Ruhm verholfen. Beim SOUNDCHECK-Workshop geht es heute um das „Tuning“ eures Probe­raums.

 

Nachdem wir im ersten Teil Themen wie Anmietung, Schallschutz, Diebstahlsicherung etc. behandelt haben, soll es diesmal um die praktische Arbeit im und am Proberaum gehen. Wie mache ich aus einer leeren Bude einen Musikpalast?

Die Ausstattung

Was man in sein Musikdomizil stellt, hängt stark davon ab, was man darin machen möchte. Klassischerweise baut man seine Backline (Drumset, Verstärker, Gesangsanlage, Keyboardstative) auf. Ist alles fix und fertig verkabelt, kann man gleich losproben. Nach der Session packt man nur die Instrumente ein und nimmt auch nur das Nötigste mit nach Hause. Sehr bequem.

Es gibt ein paar Dinge, die das Bandleben weiter erleichtern und vielleicht habt ihr ja Lust auf einen Bandausflug zum Baumarkt eures Vertrauens, um euren Proberaum zu „pimpen“.

Regale

In den Einkaufswagen kommen ein paar belastbare Regale. Besonders in kleinen Proberäumen zahlt sich Ordnung aus. Stabile Regale können nicht nur Cases und Amps aufnehmen, alles was so rumfliegt (Mikrostative, Plakate, Banner, Merchandise, CDs) kann platzsparend an den Wänden gelagert werden. Hier können auch die Sachen untergebracht werden, die schon manche Probe haben platzen lassen. Gitarrensaiten, Drumfelle oder Ersatzkabel sollten in ausreichender Menge vorhanden sein und da eine glatte Betonwand auch akustisch ungünstig ist, kann ein Regal, ähnlich wie ein Diffusor, eure Raumakustik verbessern. Metallregale neigen zum scheppern, Varianten aus Holz bieten hier einige Vorteile.