Workshop: Survivalguide für Musiker, Teil 23

Ein professionell aufgenommenes Album ist der Traum vieler Bands. Oft scheitert er natürlich am nötigen Kleingeld. Mit „Crowdfunding“ kann man sich die nötigen Mittel beschaffen ... 09/13

Ein eigenes professionell aufgenommenes Album ist wohl der Traum vieler Bands. Oft scheitert dieses Vorhaben jedoch am nötigen Kleingeld. Die eigene Scheibe selbst zu finanzieren ist schier unmöglich. „Crowdfunding“ heißt hier das Zauberwort. Was das ist, und wie ihr am Besten vorgeht, erfahrt ihr in diesem Workshop.

Aloha und herzlich willkommen zum neuesten Survivalguide. Da immer weniger Labels und Verlage die nötigen Mittel besitzen, um junge Künstler aufzubauen, wählen immer mehr Musiker den Weg der Selbstvermarktung und finanzieren ihre Produktionen selbst. Ein neues Werkzeug um ohne reiche Eltern eine CD zu produzieren, ist das sogenannte Crowdfunding.

Crowdfunding – Was ist das?

Crowdfunding ist ein neues Internet-Finanzierungskonzept, bei dem interessierte Personen ein Projekt künstlerischer, wissenschaftlicher oder geschäftlicher Natur durch eine bestimmte Summe unterstützen und dafür eine Gegenleistung erhalten. In unserem Fall ginge es dabei um eine CD-Produktion und die anfallenden Kosten für Studio, Mastering, Pressung und Grafikdesign. Über ein Crowdfunding-Portal, von dem es mittlerweile einige gibt (siehe Kasten), können die Unterstützer eine bestimmte Summe bezahlen und erhalten dafür beispielsweise die CD, ein Merchandise-Paket oder speziellere Dienstleistungen wie etwa ein Privatkonzert, VIP-Karten oder den Besuch des Backstage-Bereichs ...