Workshop: Social Media, Teil 2

Wir zeigen euch, wie ihr Facebook für eure Band richtig verwendet, um euren Bekanntheitsgrad zu erhöhen ... Ausgabe 07/2014

Aloha und herzlich willkommen zum zweiten Teil unseres Social-Media-Workshops. Diesmal widmen wir uns Facebook, der beliebtesten Social-Media-Seite überhaupt.

Geschichte
Facebook wurde 2004 von Marc Zuckerberg und einigen seiner Mitstudenten als studentisches Netzwerk der US-Universität Harvard gegründet. Der Name bezieht sich auf die Gesichtsbücher beziehungsweise Jahrbücher, die an amerikanischen Universitäten populär sind. Zu Beginn war das Netzwerk nur für das Harvard College gedacht, erweiterte dann aber seine Reichweite auf weitere Universitäten und Highschools, bevor es am 26.09.2006 für jedermann zugänglich wurde, der älter als 13 war und eine gültige E-Mail-Adresse besaß.

Die persönliche Seite ähnelte anfangs einem Jahrbuch-Profil mit einem Foto, Informationen zu Ausbildung, Beruf, Wohnort und Arbeitsstelle. Im Jahr 2011 wurde sie jedoch durch die sogenannte Timeline ersetzt, die das Leben des Benutzers chronologisch anhand bestimmter Ereignisse und Posts darstellt. Während anfangs nur simple Funktionen wie das Hochladen von Fotos, Videos und Neuigkeiten möglich waren, sind heute mithilfe diverser Apps zahlreiche weitere Anwendungen möglich.

Nach fünf Jahren Existenz schrieb Facebook ab September 2009 erstmals schwarze Zahlen und warf Gewinn ab, der überwiegend durch Anzeigen erzielt wurde. Seit diesem Zeitpunkt ist auch eine ständige Kommerzialisierung der Seite zu beobachten. Werbung nimmt einen größeren Raum auf dem Profil ein, Posts sind nicht mehr für alle Freunde oder Anhänger sichtbar, können aber durch Gebühren mehr Nutzern zugänglich gemacht werden.

 

Private Seite oder Bandseite
Für den Fall, dass sich unter den SOUNDCHECK-Lesern tatsächlich Facebook-Abstinenzler befinden, erklären wir kurz einmal das Prinzip des amerikanischen Netzwerks. Grundlage von Facebook ist das persönliche Profil, das über www.facebook.com eingerichtet werden kann. Nach Verifizierung der E-Mail-Adresse – das Unternehmen überprüft im Gegensatz zu Myspace die tatsächliche Existenz der Adresse – kann man sich eine eigene Seite gestalten, die ein Profilbild, ein Titelbild und diverse Informationen über die eigene Person enthält. Facebook versucht, möglichst viele Informationen über seine Nutzer zu sammeln, da diese für zielgerichtete Anzeigen wertvoll sind und fragt nach Schulbildung, Arbeitsplatz, persönlichen Vorlieben im Bereich Musik, Sport, Film und sogar dem Beziehungsstatus ...