Vampire tanzen mit dem TG 1000 von Beyerdynamic

Bei der Aufführung des beliebten Musicals Tanz der Vampire am Deutschen Theater in München kommen TG-1000-Dual-Receiver, TG-1000-Taschensender und TG-L55c-Lavaliermikrofone von Beyerdynamic zum Einsatz.

Das Deutsche Theater in München wird ab dem 5. Oktober bis zum 15. Januar 2017 Spielort eines der beliebtesten Musicals sein. Neben zwanzig TG 1000 Dual Receivern kommen bei dieser Stage-Entertainment Produktion rund vierzig TG-1000-Taschensender mit Beyerdynamic-TG-L55c-Lavaliermikrofonen zum Einsatz.

Das komplette System war bei der Produktion bereits von Juli bis September in Berlin im Theater des Westens im Einsatz und bewährte sich unter den harten Bedingungen. Wohl kaum ein anderer Einsatzbereich verlangt Sendern und Mikrofonen ein derartig hohes Maß an Robustheit und Zuverlässigkeit ab wie die Bühnen der Musical-Welt. Die Technik muss auch dann einwandfrei funktionieren, wenn von den Darstellern hartes körperliches Spiel verlangt wird erklärte Tontechniker Peter Winckler.

Nicht nur die Kapseln der Lavaliermikrofone, die Schweiß und Make-up trotzen müssen, auch die in den Kostümen angebrachten Sender werden hart beansprucht, wenn etwa die Rolle verlangt, dass Akteure springen, sich auf den Boden werfen und anschließend in einem Tumult über den Bühnenboden rollen müssen. In den Sendern ist daher ein zusätzlicher Super-Cap-Kondensator eingebaut, der Spannungsabfälle kompensiert, die durch mechanische Einwirkungen wie Stöße oder Schläge hervorgerufen werden können. Überdies wurde darauf Wert gelegt, dass die Batteriekontakte perfekten Halt über straffe Kontaktbügel erhalten.

Die Beyerdynamic-TG-1000-Taschensender und auch die TG-L55c-Mikrofone machen dabei eine gute Figur. Wenn tatsächlich mal eine Kapsel durch die Mischung aus Schweiß und Makeup beeinträchtigt worden ist, oder an einer Buchse eine Kleinigkeit auszubessern ist, dann sind solche Wartungsarbeiten sehr leicht durchführbar.

Lob gibt es für die Mikrofonkabel an den TG L55c. Diese neuen Beyerdynamic-Kabel an den Lavaliermikrofonen sind regelrecht unverwüstlich, erklärt Peter Winckler, der zusammen mit seinem Kollegen Mirko Preuss, für die Drahtlostechnik am Theater des Westens verantwortlich zeichnet.

Natürlicher Klang


Vom natürlichen Klang der TG-L55c-Lavaliermikrofone sind nicht nur die Tontechniker im Theater des Westens in Berlin begeistert, sondern auch die Darsteller. Auch hier bewährt sich wieder die Klangphilosophie aus dem Hause beyerdynamic. Da werkseitig keine voreingestellten Anhebungen oder Absenkungen im Frequenzbereich erfolgen, klingen die Signale sehr ausgewogen und echt. Diese Natürlichkeit genießen nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Darsteller. Der natürliche Klang der Mikrofone sorgt für eine angenehme Sicherheit in der Spielsituation, weil über die Bühnenmonitore klanglich nichts irritierend oder fremd wirkt", erklärte in diesem Zusammenhang etwa einer der Haupt-Protagonisten des Musicals, Graf-Krolock-Darsteller Jan Ammann.

Energieversorgung

Da die Akku-Ladestationen deutlich weniger Platz beanspruchen, als das Ladegerät WA-CD aus dem beyerdynamic Zubehör, werden sämtliche Akkus aus den Sendern entnommen und extern aufgeladen. Im täglichen Arbeitsablauf der Tontechniker am Theater des Westens in Berlin werden die siebenunddreißig Sender (plus drei Havarie-Einheiten) mit den geladenen Akkus bestückt, ab 18 Uhr eingeschaltet und anschließend nach und nach an die Darsteller ausgegeben. Gegen 22.30 Uhr werden die Sender von den Technikern entgegengenommen und für den nächsten Tag vorbereitet. Die Betriebssicherheit hat dank der hervorragenden Energieversorgung sogar noch deutlichen Headroom. In diesem Zeitraum hat es noch nie einen Spannungsabfall gegeben. Der Spannungszustand der Akkus kann überdies sehr bequem auf den Displays der Empfängereinheiten abgelesen werden. Ob die Techniker in München auch eine platzsparende Lösung benötigen, wird sich beim Umzug der Produktion nach München in das Deutsche Theater zeigen.

Herausragende technische Merkmale


Das Beyerdynamic-TG-1000-System bietet mit seiner 24-Bit-Auflösung und einer Gesamtlatenz von nur 2,1 ms beste Voraussetzungen für den Live-Einsatz. Die Möglichkeit bis zu acht Empfängereinheiten auf einem Antennenpaar zusammenzufassen sowie die Option über einen integrierten Web-Server (via Windows-PC/Smartphone) auf die Bedienoberfläche der Empfänger zuzugreifen, sind nur zwei der zahlreichen hervorragenden Merkmale dieses professionellen Systems.

Dank seiner bemerkenswert großen Schaltbandbreite von 319 MHz im UHF-Frequenzbereich (470–789 MHz) empfiehlt sich das Beyerdynamic-TG-1000-System nicht nur für den stationären Einsatz in Theatern, sondern ist gerade zu prädestiniert für die flexiblen Anforderungen des Tourneealltags. Auch die Stage-Entertainment Musical Produktion Ich war noch niemals in New York ist mit siebzehn Dual-Receivern ausgestattet. Tanz der Vampire ist somit die zweite Musical Produktion, die mit TG-1000-Systemen auf Tournee geht.

Die Kaufentscheidung, der Stage-Entertainment GmbH fiel, auf das digitale Drahtlossystem TG 1000 von Beyerdynamic da es klanglich absolut überzeugend und preislich sehr attraktiv ist, so heißt es von Seiten des Anbieters.

Hintergrundinfos zu Tanz der Vampire

Für Stage-Entertainment in Deutschland ist Tanz der Vampire eine der erfolgreichsten Produktionen überhaupt. Das Musical wurde bisher schon an allen Standorten aufgeführt (in Stuttgart, Hamburg, Oberhausen und in Berlin (Stage Theater des Westens 2006 bis 2008 sowie zuletzt 2011 bis 2013 und nun 2016).

Mit seinem Kultfilm Tanz der Vampire (Originaltitel: The Fearless Vampire Killers) schuf Oscar-Preisträger Roman Polanski im Jahre 1967 eine Parodie auf das Vampirgenre. Er selbst sah den Film, der in kürzester Zeit zum Klassiker wurde, als ein Märchen, welches auf angenehme Art Angst machen sollte.

Im Jahre 1987 entstand bei den Vereinigten Bühnen Wien der Plan, diesen Erfolgsfilm als Musical auf die Bühne zu bringen. Polanski selbst arbeitete als Regisseur der Uraufführung. Der deutschsprachige Erfolgsautor Michael Kunze konnte als Autor für die Übersetzung der Bildsprache des Films in Szenen, Songs und Chöre verpflichtet werden. Für die Musik zeichnete sich Songwriter und Produzenten Legende Jim Steinman verantwortlich. Im gelang es, die Atmosphäre und das Wesen des Films perfekt aufzunehmen und musikalisch zu transformieren. Die Choreographie entstand indes unter der Leitung von Dennis Callahan. Oscar-Preisträger William Dudley schuf das geniale Bühnenbild, während die beeindruckend detailreichen Kostüme von der renommierten Designerin Sue Blane entworfen wurden.

Am 4. Oktober 1997 feierte Tanz der Vampire seine umjubelte Uraufführung im Wiener Raimund Theater. Zehn Jahre Entwicklungsarbeit hatten die Kreativen zuvor in das Projekt gesteckt.Doch diese detaillierte Arbeit hat sich gelohnt: Das Publikum ist immer wieder und immer noch, von der genialen Mischung aus mitreißenden Rocksongs, außergewöhnlichen Tanzszenen, feinster Komik und beindruckender Ausstattung fasziniert. Kaum ein deutschsprachiges Musical verfügt über eine derartige Fangemeinde.

Wenn am 5.Oktober 2016 im Deutschen Theater in München die Premiere steigt, werden bereits 7,5 Millionen Zuschauer das Musical gesehen haben. Bis Mitte Januar gastiert Tanz der Vampire dann in München. Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen läuft hervorragend. Die Premiere allerdings ist schon lange ausverkauft.

Nähere Infos: www.beyerdynamic.de



Quelle: Beyerdynamic