Story: Yello

Nach mehrjähriger Abstinenz können wir endlich wieder über ein neues Werk des Schweizer Duos Yello in unseren Händen halten. Wir haben Boris Blank in seinem Berliner Studio besucht und ihm einige Antworten zum neuen Album und seiner Arbeitsweise abgerungen.

Yellos neues Album „Toy“ bietet bis zu 17 neue Tracks (Deluxe-Edition), die die einmalige Klangästhetik von Boris Blank, den markanten Sprachgesang von Dieter Meier sowie die Beiträge der Gastsängerinnnen Malia und Fifi Rong zu einer unverkennbaren Melange aus Pop, Elektronik und Soundtrack verschmelzen. Nachdem wir Boris Blank zuletzt in seinem Studio in Zürich besuchten, ergab sich nun die Gelegenheit zu einem Gespräch über die Albumentstehung und dessen Liveumsetzung.

SOUNDCHECK: Woher stammen die Ideen und Sounds der neuen Titel?

Boris Blank: Die Titel sind teilweise völlig neu entstanden oder nutzen vorhandene ältere Ideen, auf die ich zurückgreifen konnte. Das älteste Stück auf Toy ist fast 20 Jahre alt. „Toy Square“ – zu finden auf der Deluxe-Edition – stammt aus den Neunzigern und lag seitdem brach. Es erschien mir damals zu hektisch und nervös. Für Toy habe ich diese zappelige Elektronikstruktur und die Samples fast unverändert übernommen und lediglich klanglich etwas restauriert ...

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