Story: Tokio Hotel

Nach fünf Jahren Auszeit melden Tokio Hotel sich mit einem neuen, stark elektronisch ausgerichteten Album zurück. Wir haben die Band in Berlin

getroffen und über die Live-Umsetzung von „Kings of Suburbia“ gesprochen.

Bevor es Ende des Jahres auch in größere Hallen geht, sind Tokio Hotel in diesem Frühjahr auf Clubtour gewesen. Vor ihrem Gig im Berliner „Heimathafen“ haben die Jungs mit uns über Live-Equipment und die Produktion ihres neuen Albums gesprochen.

SOUNDCHECK: „Kings of Suburbia“ ist ja sehr elektronisch angelegt. Welchen Weg seid ihr hier bei der Live-Umsetzung gegangen?
Tom Kaulitz: Wir haben die Show sehr lange vorbereitet. Das ging ungewöhnlich lange – circa eineinhalb Monate reine Vorbereitungszeit. Vor allem Georg und ich mussten aus unserem gewohnten Umfeld raus. Wir sind ja beide eigentlich keine Keyboarder, spielen jetzt aber Keyboards. Dazu kommen noch diverse andere Sachen. Gustav spielt einen Drumsampler und wir haben auch die echten Instrumente aus den Producer-Sessions dabei. Unser Anspruch war, die Songs live so umzusetzen, wie sie auch auf Platte klingen. Was sich gar nicht so einfach gestaltet hat, weil es zum Beispiel auch Vocal-Processing gab.

Bill Kaulitz: Ich finde, es gibt nichts Schlimmeres, als zu einer Show zu gehen, bei der alles anders, als auf dem Album klingt. Dann denkt man sich: Wo ist denn der Song, den ich so toll fand? Ich mag keine Spielereien...