Story: The Darkness

Auch auf ihrem neuen Album treten The Darkness eine Zeitreise in eine Ära an, als Rockstars noch die ganz große Geste wagten. Justin und Dan Hawkins sprachen mit uns über Equipment für klassische E-Gitarren-Sounds und Sushi-Dinner für Barbaren.

Last of Our Kind“ – wer den Titel des vierten The-Darkness-Albums programmatisch interpretiert, liegt sicher nicht ganz falsch. Justin und Dan Hawkins, die kreativen Köpfe dieser britischen Formation, pflegen eine Rocker-Attitüde, mit der sie in der heutigen Musiklandschaft ziemlich alleine dastehen. Im Interview verraten die beiden, welche Mittel sie nutzten, um „Last of Our Kind“ aufzunehmen.

SOUNDCHECK: Dan, euer neues Album ist bei dir zu Hause entstanden. Habt ihr zum ersten Mal so gearbeitet?


Dan Hawkins: Ja und Nein. Mein Haus war früher ein Residential-Studio, das von mir betrieben wurde. „Homerecording“ wäre da also die falsche Bezeichnung. Das Studiogeschäft lief okay, aber es hat nur die Kosten gedeckt. Am Ende bin ich dann ins Studio gezogen und habe es in eine Wohnung umgewandelt. Nur der Control-Room blieb, wie er war. Mein Wohnzimmer wurde für dieses Album als Live-Room umfunktioniert. Das heißt, ich hatte für einen Monat oder zwei kein Wohnzimmer mehr. Mein Studio ist jetzt modular und befindet sich in Cases. Insgesamt sind diese Module 200.000 Euro wert. Nicht gerade das, was man ein Homestudio nennen würde...