Story: Raumakustik

Dr.-Ing. Benedikt Kohout von HOFA-Akustik verrät uns viele interessante Hintergründe zum Thema Raumakustik ... Ausgabe 06/2014

Fast wie ein UFO sieht der omnidirektional abstrahlende Lautsprecher aus, der für die Raumakustik-Messung von HOFA im Raum platziert wird. Mit ihm kann der Fachmann Schallpegel, Klirrfaktor, Phasenverlauf, Raummoden und die Nachhallzeit eines Raums messen. Mit diesen Daten ist es möglich, eine optimale Kombination aus Akustikelementen auszuwählen und diese perfekt zu positionieren, um den Raumklang deutlich zu verbessern oder gar zu perfektionieren.
Je nach Anwendungszweck, ob es nun um einen Proberaum, ein Tonstudio oder das heimische Wohnzimmer geht, können verschiedene Maßnahmen getroffen werden, um den Raum zu optimieren. Neben Diffusoren, Absorbern und Bass-Fallen hat HOFA-Akustik hat auch das nötige Know-How im Programm.



Wir haben mit dem Fachmann bei HOFA, mit Dr.-Ing. Benedikt Kohout über die Akustikmessung und die Optimierung verschiedener Räume gesprochen.


SOUNDCHECK: Ob im Tonstudio oder im Proberaum, ein wichtiger Faktor der Gestaltung der Räume ist der Imissions- und Emissionsschutz. Wie können Maßnahmen gegen eindringenden oder ausfallenden Schall im einfachsten Fall eines Proberaums aussehen?


Benedikt Kohout: Bei der akustischen Trennung von Räumen spricht man von der sogenannten Schalldämmung. Ziel dabei ist, einen Raum so gut wie möglich akustisch zu isolieren, für Proberäume ist dies oftmals ein wichtiger Aspekt. Die Schalldämmung kann bei einem bestehenden Raum im einfachsten Fall dadurch verbessert werden, alle Schalldurchgänge wie Türabschlüsse sauber zu verschließen, sodass der Schall keine Möglichkeit hat, ungehindert in oder aus dem Raum zu gelangen. Einen weitere Optimierung kann man durch den Einbau von Schallschutztüren und Fenstern erreichen. Darüber hinaus kann auch die Konstruktion von mehrfach beplankten Innenwänden und einer abgehängten Decke mit dahinterliegendem Dämmmaterial die Schalldämmung wesentlich erhöhen ...