Story: Patrick Kronenberger

Patrick Kronenberger nimmt seine Karriere in die eigenen Hände - und zeigt, wie man auch als Newcomer im Business seinen Weg gehen kann ... Ausgabe 08/2014

Der große Durchbruch steht für Patrick Kronenberger zwar noch aus. Trotzdem hat der Newcomer aus Frankfurt am Main in den wenigen Jahren, die er an seiner Karriere arbeitet, schon einiges erreicht. Er performte bereits am Brandenburger Tor vor rund 250.000 Zuschauern und arbeitete mit international renommierten Songwritern zusammen. Jüngst war Kronenberger als Support-Act der US-amerikanischen Gruppe O-Town in Deutschland auf Tour. Unterstützt wurde er dabei von seinem Keyboarder und Produzenten Christoph Aßmann sowie dem Gitarristen Simon Kempner. Wir haben die drei vor ihrem Konzert im Berliner C-Club zum Interview getroffen.

SOUNDCHECK: Patrick, ihr tretet heute Abend als Support von O-Town auf. Wie bist du an diesen Gig gekommen?
Patrick Kronenberger:
Ich kenne die Tour-Managerin der Band Blue, die wiederum mit O-Town zusammenarbeiten. Als dann die Deutschland-Konzerte von O-Town geplant wurden, hat man Sandra, die Tour-Managerin, gefragt, ob sie nicht einen coolen deutschsprachigen Künstler kennt, der auch vom Image her passt. Und Sandra hat dann mich vorgeschlagen. Wofür ich ihr super dankbar bin. Das ist hier schließlich eine Riesenchance, um sich auszuprobieren und auszutoben – vor einem Publikum, das als Zielgruppe perfekt zu uns passt.
Simon Kempner: Die haben einfach Bock auf Musik. Das ist kein Publikum, das lange braucht, um warm zu werden. Die kreischen. Das ist echt super.

 

SC: Was habt ihr an eigenem Equipment dabei?
Christoph Aßmann:
Das ist recht überschaubar. Ursprünglich waren wir ja noch mit einem Drummer unterwegs. Aber dieses reduzierte Setup, mit dem wir jetzt auf Tour sind, passt zu den aktuellen Shows sehr gut. O-Town treten nur mit einem DJ auf. Da stünde der Aufwand, einen Drummer mitzunehmen, in keinem Verhältnis mehr. Wir brauchen jetzt schon länger zum Aufbauen als O-Town ...