Story: Gojira

Seit seinem 2001 veröffentlichten Debüt überzeugt das französische Quartett Gojira mit eigenständigen, modernen Metal-Sounds, die sich zwischen Death, Progressive, Groove und Thrash bewegen und mit atmosphärischen und melodischen Elementen angereichert sind. Wir sprachen mit Sänger und Gitarrist Joe sowie seinem Bruder und Gojira-Drummer Mario Duplantier, über das siebte Album „Magma“.

Frankreich ist keineswegs das Epizentrum der Death-Metal-Welt. Dennoch hat die Grande Nation diese Schublade mit einer hochklassigen, progressiven und extrem technisch arbeitenden Band namens Gojira bereichert. In der Metal-Szene sind sie mit ihrem eigenwilligen Sound mittlerweile ganz vorne mit dabei. Wir haben Gitarrist und Sänger Joe Duplantier und seinem Bruder Mario mal ein paar Fragen zu Sound, Platte und Equipment gestellt.


Soundscheck: Joe, du hast gerade in New York ein Tonstudio gebaut. Wo sind Gojira heute angesiedelt?

Joe Duplantier: In den ersten 15 Jahren lag die Basis der Band in Frankreich. Inzwischen lebe ich seit fünf Jahren in New York. Mein Bruder Mario (Drums) kam in den letzten anderthalb Jahren dazu, um mit mir an Magma zu arbeiten. Christian (Andreu, Gitarre) und Jean-Michel (Labadie, Bass) stoßen aus Frankreich dazu, wenn es nötig ist. Wöchentliche Probetermine gibt es so natürlich nicht. Wir waren allerdings teils sechs, sieben Monate im Jahr auf Tour. Entsprechend gibt es viel Spielpraxis ...