Story: Edguy

Edguy sind zurzeit so erfolgreich wie noch nie. Wir checkten in Hamburg, welches Equipment die fünf Power-Metaller mit auf die Bühne nehmen - und entdeckten unter anderem zwei Kemper-Profiling-Amps ... Ausgabe 12/14

 

Im September konnte man Edguy in der Hamburger Markthalle als Headliner der Metal Dayz erleben. Jens Ludwig (Gitarre), Dirk Sauer (Gitarre) und Tobias Exxel (Bass) sprachen mit uns vor ihrem Gig über Live-Equipment, die Aufnahmen zum aktuellen Album Space Police – Defenders of the Crown und mehr.

 

SOUNDCHECK: Ihr seid diesmal mit recht überschaubarem Equipment unterwegs. Mir sind eben auf der Bühne natürlich gleich die Kemper-Amps aufgefallen …

Dirk Sauer: Ja, die haben wir jetzt neu dabei, weil wir zum ersten Mal mit In-Ears spielen. Das ist aber auch für den FOH-Mann praktisch. Es gibt keine Mikrofone mehr auf der Bühne, und man hat immer ein sauberes Signal. Ein super Vorteil ist natürlich auch, dass sich alles in einem Gerät befindet, das man dann problemlos mit in den Flieger nehmen kann. Klar, es lässt sich immer irgendetwas vor Ort bestellen, und einen JCM 800 oder 900 kriegt man auch fast überall. Aber es ist doch schöner, wenn man genau weiß, was man am Abend spielen wird. Andere Probleme gibt es selbstverständlich trotzdem. Wenn zum Beispiel in Südamerika die PA plötzlich nur in Mono spielt …

Jens Ludwig: Das ist tatsächlich mal passiert. Da kam unser FOH-Mann während des Drumsolos hinter die Bühne und fragte, ob wir die Side-Fills brauchen. Die PA hätte versagt. Unsere Side-Fills wurden dann nach vorne gedreht. Irgendwie rettet man sich immer. Es ist schon gut, wenn man als Band nicht total auf jedes technische Element angewiesen ist ...