Story: Danko Jones

In die höchsten Chart-Regionen hat es Danko Jones nie geschafft. Dafür gilt der Kanadier mit seinem gleichnamigen Trio aber als grandioser Live-Act. Wir haben Jones anlässlich eines Gigs in Berlin getroffen und mit ihm über das neue Album „Fire Music“, Equipment und Band-Promotion gesprochen.


Beinahe zwei Jahrzehnte im Geschäft und kein bisschen leise – Danko Jones ist auf Krawall gebürstet: „There’s gonna be a fight tonight“ und „I’m getting into drugs“ hört man den kanadischen Rocker auf „Fire Music“ herrlich politisch-unkorrekt ins Mikro brüllen. Auch im Interview mit SOUNDCHECK nahm Jones kein Blatt vor den Mund. Das am besten gehütete Recording-Geheimnis seiner Band wollte er uns dann aber trotzdem nicht verraten.

SOUNDCHECK: Danko, euer neues Album kommt ziemlich wütend daher …
Danko Jones: Absolut. Ich meine, wir haben da einen Song drauf, der davon handelt, dass jemand lebendig begraben wird. 2013 war für uns ein emotional sehr aufwühlendes Jahr. Das hat auch auf dem Album seine Spuren hinterlassen.

SC: Kannst du eigentlich in jeder Stimmung Songs schreiben?
Jones: Ob ich wütend, traurig, glücklich oder aufgeregt bin, spielt keine Rolle...