Story: Backyard Babies

Lange hat man nichts von den Backyard Babies gehört. Jetzt melden sich die Schweden mit neuem Album zurück. Ein Gespräch über Rammstein-Produzent Jacob Hellner, Feedback minimierende Overdrive-Pedale und Cowbells.

Die Backyard Babies sind wieder da: Nach rund sieben Jahren Pause bietet die Band um Gitarrist und Hellacopters-Gründungsmitglied Dregen auf „Four By Four“ ihren Fans wie gewohnt klassischen Sleaze-Rock, der hier und da mit Punk-Einflüssen gesprenkelt ist – aber auch Ausflüge in Art-Rock-Gefilde à la Pink Floyd wollen die Backyard Babies sich dieser Tage nicht mehr verkneifen. Wir haben Dregen und Sänger Nicke Borg in Berlin getroffen.

SOUNDCHECK: Jacob Hellner, mit dem ihr jetzt zum zweiten Mal aufgenommen habt, kennt man in Deutschland vor allem als Produzenten von Rammstein. Gab es, als ihr zum ersten Mal mit Jacob ins Studio gegangen seid, eigentlich die Befürchtung, ihr könntet am Ende wie Till Lindemann und Kollegen klingen?
Dregen: Ja!
Nicke: Jacob ist sehr steif.
D: Fast wie ein Professor … ein verrückter Professor.
b Ich meine, er sagt uns auch schon mal: „Leute, kommt Dienstag wieder, mein Toningenieur und ich brauchen jetzt einen Tag.“ Sein Studio ist wie ein Labor: Man darf nichts anfassen. Es liegen seltsame Schachtel-Konstruktionen herum, überall laufen Kabel entlang …