Special: Selfmade-Live-Mitschnitt

In diesem Special geht es darum, wie ein Live-Mitschnitt mit möglichst geringem Aufwand und

dennoch professioneller Aufnahme-Qualität

umgesetzt werden kann.

Es gab Zeiten, da rollte bei einem Live-Mitschnitt ein ganzer Truck mit zusätzlichem Equipment an, um das Konzert für die Ewigkeit festzuhalten. Meistens wurde dazu tagelang verkabelt und aufgebaut. Von den technischen Komponenten einmal abgesehen kostete allein das nicht nur viel Geld, sondern brauchte auch wiederum das nötige Personal.
Es wird immer leichter
Heute wird so ein Mitschnitt nebenbei erledigt. Wie überall sonst im Leben hat uns auch hier die digitale Technik fest im Griff und nimmt uns dankbar einen Haufen Arbeit ab, der sonst mühselig von Hand geschehen musste. Heutzutage haben moderne Pulte ein integriertes Interface, die sich die Spuren abzweigen und auf den Rechner oder die Festplatte schicken. Während im Studio die analoge Aufnahmetechnik die letzten Jahren eine kleine Renaissance erlebt hat, ist davon im Live-Bereich deutlich weniger zu spüren. Analoges Equipment ist meistens einfach zu kostspielig, empfindlich und es wiegt vor allem deutlich mehr.
In diesem Special wird der Prozess vom Planungs-Beginn bis zum fertigen Mitschnitt durchleuchtet. Die erste Frage, die sich stellt, lautet dabei natürlich: Wo beginnt denn eigentlich so eine Mitschnitt für den Techniker? Jetzt würden die meisten wohl sagen, dass es mit der Verkabelung auf der Bühne beginnt. Das ist allerdings etwas blauäugig, denn eine Aufnahme sollte akribisch vorbereitet werden. Hat sich eine Band oder Produktionsfirma entschlossen, ein Konzert mitzuschneiden, sollten im Vorfeld einige grundlegenden Dinge geklärt sein ...