Special: Perfekter Monitorsound auf der Bühne

Wir zeigen euch den Weg zu einem perfekten Bühnen-Monitoring. Mit konventionellen Lautsprechern, In Ear und einer Kombination aus Beidem ... Ausgabe 12/2013

Es pfeift, es brummt und lärmt, und die Musiker spielen im Blindflug, denn richtig hören kann sich keiner. So sieht sehr oft die Monitoring-Situation auf der Bühne aus. Es fehlt scheinbar an allen Ecken und Enden. Schon die Anlage ist, was Ausstattung und Leistung angeht, viel zu klein bemessen und der Engineer hat sich auch keine großen Gedanken um den Monitor-Sound gemacht – der läuft eben einfach so mit. Er konzentriert sich lieber auf das, was am wichtigsten erscheint: den Front-Of-House-Sound. Möchte doch der Zuschauer das Konzert in bester Klangqualität genießen. Falscher Ansatz. Ich möchte fast behaupten dass ein guter Monitor-Sound fast wichtiger, mindestens jedoch dem FOH-Sound gleichgestellt ist. Denn um was geht es bei einem Konzert? Es geht um die Performance der Band. Liefert sie perfekt ab, dann ist der gute FOH-Sound das Sahnehäubchen. Also sollte unser höchstes Bestreben sein, die Band mit all unseren technischen Mitteln dabei zu unterstützen, alles geben zu können. Eine Band, die sich nicht gut hört, kann keine epische Show abliefern.