Special: Gitarren und Keyboards Live in die Show einbinden

Ihr wollt live einen fetten Sound? Eurer Gitarrist doppelt am liebsten alle Rhythmus­gitarren mehrfach, der Keyboarder bräuchte sechs Hände und vier Füße, und ein Song aus nicht wenigstens 36 Spuren, ist bei euch kein Song? In diesem Special zeigen wir euch, wie ihr so eine Produktion auf die Bühne bekommt.

Heute erzähle ich euch die Geschichte von einer jungen, unbekannten Band. Die vier Musiker aus Liverpool nannten sich „The Beatles“ und spielten nach einigen Umbesetzungen in ganz klassischer Rockbesetzung. Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren und Gesang gepaart mit einer ordentlichen Portion Genialität reichten aus, die Hitparaden zu stürmen. Mit fortschreitendem Erfolg wurden die Studioproduktionen immer aufwändiger. Keyboards, Streicher, Bläser oder Soundeffekte aus geschnittenen Tonbändern waren unter anderem der Grund, dass sich das Quartett irgendwann von den Livebühnen zurückzog und zum Studioprojekt wurde.
War es zur Zeit der „Fab Four“ für normale Bands nahezu unmöglich, aufwendige Mehrspurproduktionen zu verwirklichen, ist es heute Dank Musikschaffung mittels DAW für jeden umsetzbar, Songs mit über zwei Dutzend Spuren zu produzieren. Die neu gewonnene Freiheit bringt aber auch einige Schwierigkeiten mit sich. Eine davon und die mögliche Lösung werden wir in diesem Special behandeln ...