Special: Band-Promo und Merchandise

Promotion und Merchandising lassen sich heute aus dem Musikgeschäft nicht mehr wegdenken. In unserem großen Special erfahrt ihr, wie man als Künstler gekonnt auf sich aufmerksam macht und dabei vielleicht sogar den einen oder anderen Euro verdient ... Ausgabe 11/14

Mit künstlerischem Talent allein ist es für einen Musiker, der Erfolg haben will, bekanntlich selten getan. Man mag noch so geniale Songs schreiben oder auf seinem Instrument ein echter Virtuose sein: Wenn man es mit der eigenen Kunst nie über den Proberaum oder die Bühne des Vereinsheims hinausschafft, bleibt die Karriere als Musiker ein Traum. Da die Wahrscheinlichkeit, von Rick Rubin beim Gig im Jugendzentrum entdeckt zu werden, eher gering ausfällt, ist Promotion gefragt. Hat man es einmal zu einem gewissen Bekanntheitsgrad gebracht, stellt sich auch die Frage nach den ersten Merchandise-Artikeln. Wer schlecht für sich wirbt oder dürftiges Merchandising betreibt, dem hilft allerdings auch ein Vorstoß ins Selbstmarketing nichts. In unserem Special geben wir euch Tipps und Anregungen für eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit.

Ein neues Album oder eine Tournee zu bewerben, erfordert einiges an Zeit, Einsatz und nicht zuletzt Wissen. Leider ist es nicht damit getan, dass man mal eben eine Bio zusammenschreibt, Demos auf Online-Plattformen stellt oder als CD brennt und wahllos verschickt. In den großen Musikredaktionen kommen täglich haufenweise schlecht gemachte Press-Kits an. Und auch bekannte Musikverlage, Managements und Booking-Agenturen haben nicht die Zeit, sich jedem neuen Angebot zu widmen. Peinliche Bandfotos, schlecht geschriebene Biografien oder Album-Infos sind zwar kein Monopol der Amateure. Wo allerdings sofort deutlich wird, dass es sich um erste Anläufe in Sachen Promotion handelt, besteht so gut wie gar keine Chance auf Feedback seitens der Musik- und Medienprofis ...