NAMM Produktnews

Am ersten Messetag präsentierten viele Firmen ihre neuen Produkte, darunter auch Roland, Steinberg, Marshall und Taylor.

Taylor präsentiert T3-Modell

Nach dem Erfolg der T5 and Solid Body-Modelle, erweitert Taylor seine Produktlinie mit der ersten elektrischen Semi-Hollowbody-Gitarre der Firmengeschichte, der T3.

„Diese Gitarre rockt“, sagt Taylor Gitarrendesigner David Hosler. „Sie produziert Klänge, die unsere Solid Bodys und T5-Modelle nicht haben. Wenn man etwas kreiert, dass gut aussieht, dann ist das die eine Sache, aber wenn dann noch ein wirklich cooler Sound aus der Gitarre herauskommt, dann ist man überzeugt, das Richtige getan zu haben.“

 

Steinberg stellt Cubase 5 vor

Software-Spezialist Steinberg hat auf der NAMM erstmals das neue Cubase 5 und das Cubase 5 Studio gezeigt. Die neuen Musik-Produktions-Programme bieten eine Reihe neuer Features. So sind erstmals ein „Vocal Pitch Editing Tool“ und leistungsstarke Beat-Creation-Tools integriert worden. Die Software verfügt zudem über einen neuen Hallgenerator. Zudem sind viele Verbesserungen hinsichtlich des Workflow vorgenommen worden. Die beiden neuen Programme sollen bereits ab Februar 2009 ausgeliefert werden.

 

Neue MG-Serie bei Marshall

Schon vor dem offiziellen Messestart hat Marshall im Rahmen eines exklusiven Frühstücks die neuen MG-Verstärker vorgestellt. Slayer-Gitarren-Legende Kerry King demonstrierte den 250 geladenen Gästen die Vorzüge der  neuen Amps. Die Serie beinhaltet unterschiedliche Modelle, vom 15 Watt-Combo bis hin zum 100-Watt Topteil oder dem 2 x 12“ Combo mit ebenfalls 100 Watt.

 

Roland mit V-Piano

Die Roland-Entwickler haben sich nun der Emulation von Pianos verschrieben. Nachdem die japanischen Ingenieure bereits erfolgreich Gitarren,  Amps  und Akkordeons modelliert, sowie auch Schlagzeug-Sets in die digitale Welt gebracht haben, sind nun die Tasteninstrumente an der Reihe. Das neue V-Piano bietet eine Reihe von Emulationen bekannter Pianos, die in allen wichtigen Parametern editierbar sein. So lassen sich Tastenvarianten, Hammer und Saiten auswählen und verändern. Auch die Große und Form des Gehäuses kann beeinflusst werden. Roland Gründer Ikutaru Kakehashi lobte sein Entwicklerteam und dankte ihnen für 10-Jahre Forschungs- und Programmierarbeit.