KS Audio zeigt Boxen mit besonderem Abstrahlverhalten

Auf der Prolight & Sound zeigt Boxen-Hersteller KS Audio mit dem „High Definition Sound Projector“ eine Technologie, die das Abstrahlverhalten revolutionieren soll. Erstmals zum Einsatz kommt die Technologie in drei neuen Aktivboxen.

Boxenspezialist KS Audio stellt zur Musikmesse seine neue „High Definition Sound Projector“ Technologie vor und bezeichnet diese selbst als Quadratur des Kreises. Erstmals sollen in der Beschallungstechnologie die Vorteile eines Linienstrahlers und eines asymmetrischen Horns kombiniert werden. Das Besondere dabei ist, dass das Horn trotz ebenen Einbaus in die Front der beiden neue, kompakten Aktivboxen CPA10 und CPA12 ein nach unten gerichtetes Abstrahlverhalten aufweist, das vorne breit ist und nach hinten enger wird. So soll es möglich sein, eine Fläche, wie man sie üblicherweise in jedem Veranstaltungsraum vorfindet, gleichmäßig akustisch abzudecken. Ein weiterer Vorteil soll die effiziente Verteilung der Energie sein, denn diese soll nur dorthin gelenkt werden, wo sie auch wirklich benötigt wird und nicht ungenutzt an die Rückwand abgestrahlt. Das spart überflüssige Verstärkerleistung und damit Energie, Platz und Geld.

 

Die CPA12 ist die erste Box, die mit der neuen Technologie arbeitet. Sie ergänzt die bestehende CPA-Reihe von KS, die aus aktiven Systemen besteht. Neben dem besonderen Abstrahlverhalten soll sie mit höchstem Schalldruck bis in den Tieftonbereich bei gleichzeitig geringem Gewicht punkten. Als einzigartig beschreibt der Hersteller die Konstruktion der Schallführung im Mittel-/Hochton- Horn und dessen elektronische Anpassung an den Tiefmitteltöner. Das Ergebnis soll ein sich nach unten verbreiternder Abstrahlwinkel sein, wobei die vertikale Krümmung der Wellenfront sich auch im Bereich der Trennfrequenz fortsetzen und dort keinerlei Einbrüche erkennen lassen soll.

 

Mit der CPA 10 bietet KS dem professionellen Anwender einen universell verwendbaren aktiven Beschallungslautsprecher im kompakten Format. Die Leistungselektronik umfasst ein Weitbereichs-Schaltnetzteil mit Powerfactor-Correction, eine „kalte“ PWM-Endstufe für das Tief-Mittelton-Chassis und eine analoge Vollbrücke mit besten Audio-Eigenschaften für den Horn-Treiber. Der rückseitig eingebaute 2-Wege-Controller-Verstärker soll mit sehr hohem Wirkungsgrad arbeiten und kein Kühlgebläse benötigen. Die elektronische Frequenzweiche und die Filterstufen sollen präzise auf die Lautsprecher abgestimmt sein. Begrenzer und Limiter sorgen für einen sicheren Betrieb.

 

Ergänzt werden die beiden Aktivboxen durch den Aktive-Subwoofer CPA W-1. Die Bauweise ist ein klassisches Reflexgehäuse und in seinem Inneren arbeitet ein 15-Zoll-Chassis. Dessen Besonderheit soll das sehr belastbare Langhubchassis mit IM-Schwingspule und faserverstärkter Membran sein. Auszeichnen soll sich der Subwoofer auch durch die Art der Schallführung für Frequenzen im Bereich von 40 HZ: Die beiden Bassreflexöffnungen haben einen großen exponentiellen Querschnittsverlauf, was einen hohen Wirkungsgrad und geringe Verzerrungen durch minimale Verluste an den Tunnelöffnungen zur Folge haben soll.

 

Preise und Verfügbarkeit der neuen Akivboxen werden noch bekannt gegeben.

 

www.ks-audio.com