Interview: Placebo

Placebo ist eine der erfolgreichsten Rock-Bands dieser Tage. In unserem Interview verraten Brian Molko und Stefan Olsdal Hintergründe zu ihrem neuen Album und der kommenden Tour ... Ausgabe 10/13

Mit "Loud Like Love" meldet sich das Trio – bestehend aus dem luxemburgischen Sänger/Texter Brian Molko, dem schwedischen Bassisten/Gitarristen Stefan Olsdal und dem amerikanischen Drummer Steve Forrest – mit neuem Album zurück, auf dem es plötzlich ganz schön menschelt. Molko und Olsdal, die beiden Gründungsmitglieder von Placebo, sehen erholt aus, als sie über ihr siebtes Studio-Werk in einem Berliner Hotel sprechen. Vermutlich ist ihr gesundes Erscheinungsbild die Folge davon, den Drogen nun schon eine Weile abgeschworen zu haben. Im SOUNDCHECK-Interview ging es aber auch um die Entdeckung neuer Instrumente, ihre Bühnenbefindlichkeit und ihre Abscheu gegenüber sozialen Netzwerken des Internets.

SOUNDCHECK: Meine Herren, vier Jahre sind aber eine ganz schön lange Zeit zwischen zwei Alben!Brian Molko: Das ist relativ, denn wir waren mit der letzten Platte echt lange auf Welttournee unterwegs.

 

SC: "Battle For The Sun" bescherte euch die erste Nummer 1 in den deutschen Albumcharts. Ist so etwas wichtig für euch?Stefan Olsdal: Nein. Für uns geht es darum, die beste Platte zu machen, die uns möglich ist. Wie sie nachher abschneidet, liegt außerhalb unserer Kontrolle...

SC: Ab November seid ihr auch wieder live in Deutschland zu sehen. Habt ihr schon Ideen für die Produktion?
BM: Noch nicht, aber wir sind eh nicht so große Fans von Pyrotechnik und Feuerwerk. Ich finde immer, wenn Bands das machen, versuchen sie damit doch nur etwas zu kompensieren.
SO: Außer Rammstein, die dürfen das ...