Interview: Metallica

Seit dem 3. Oktober sind Metallica in 3D im Kino zu bewundern – mit einem Konzert, das es so noch nie gegeben hat und einer Bühne, die bombastischer nicht sein könnte ... Ausgabe 11/2013

SOUNDCHECK: Lars, du hast euren 3D-Konzertfilm „Through The Never“ in Berlin vorgestellt. Welche Erinnerungen verbindest du mit der Hauptstadt?


Lars Ulrich: Nur die Besten! Es ist immer etwas Besonderes, in diese Stadt mit dieser beeindruckenden Geschichte zu kommen. Vor ziemlich genau fünf Jahren haben wir mit einer aufwendigen Show in der O2 World Berlin die weltweite Kampagne für das „Death Magnetic“-Album auf den Weg gebracht – das war wirklich gigantisch. Und natürlich haben wir auch einige tolle Konzerte in der Waldbühne gespielt. Ganz zu schweigen von den tollen, langen Party-Nächten, die es für Metallica in Berlin gegeben hat. In den nächsten 24 Stunden werde ich hier allerdings nicht viel anderes tun, als meiner eigenen Stimme zu lauschen.

SC: Was würdest du denn lieber machen?


LU: Ich mag deutsche Autos! Wann immer wir in Deutschland sind, miete ich mir ein Auto und fahre damit von Stadt zu Stadt, während die anderen den Tourbus nehmen. Normalerweise fahre ich mitten in der Nacht nach dem Konzert los, denn da ist der Verkehr auf der Autobahn nicht so nervig.

SC: Warst du auch mal spät dran fürs nächste Konzert?


LU: Das ist vorgekommen. Deswegen fahre ich ja nun schon immer nachts los. Wenn ich das Schild Ausfahrt sehe, muss ich trotzdem lachen, denn ich habe schon einige Ausfahrten verpasst. Auch Straßenbauarbeiten, die gerne nachts passieren, halten mich manchmal auf. Aber ich genieße die Freiheit im Auto. Und Deutschland ist schön großflächig und grün. Es hat viele verschiedene Ecken, die man entdecken kann. Und das Tolle ist, dass man auf der Autobahn so schnell fahren kann, wie man will, ohne in den Rückspiegel gucken zu müssen, ob die Polizei einem folgt ...