Interview: Jack Johnson

Der Folk-Rocker mit Chill-Out-Faktor. Im

Interview erzählt uns der leidenschaftliche Surfer mehr über das Leben auf Hawaii und über seine Gitarren ... Ausgabe 10/13

 

Auch auf "From Here To Now To You" kultiviert Jack Johnson Folkrock mit Chill-Out-Faktor. Wir haben mit dem leidenschaftlichen Surfer über sein neues Album, Lieblingsgitarren und das Musikerleben auf Hawaii gesprochen.

Da kann man schon mal neidisch werden: Jack Johnson lebt auf Hawaii, sieht blendend aus, surft wie ein Profi und ist mit dem Musikmachen so erfolgreich, dass sicher auch sein neues Album "From Here To Now To You" weltweit in den Charts sein wird. Kein Wunder, dass Johnsons Folkrock derart lässig und beschwingt daherkommt.

SOUNDCHECK: Jack, auch dein neues Album verbreitet eine ziemlich positive Stimmung …Jack Johnson: Ich habe drei kleine Kinder und genieße die Zeit mit ihnen. Da ist es schwierig, etwas zu schreiben, das kein positives Gefühl vermittelt.

 

SC: Trotzdem muss es doch Dinge geben, die dich deprimieren, oder?
JJ: Ich weiß gar nicht, ob man überhaupt davon sprechen kann, dass mich etwas wirklich deprimiert. Aber klar, manchmal schaut man Fernsehnachrichten und sieht Sachen, die einen runterziehen. "Ones and Zeros" vom neuen Album ist zum Beispiel ein Song, den ich aus so einer Stimmung heraus geschrieben habe. Aber normalerweise greife ich zur Gitarre, wenn es mir gut geht. Musikmachen war für mich schon immer ein soziales Ding. Ich habe gelernt, Gitarre zu spielen, weil ich mit meinen Freunden auf der Veranda oder auf Familienfeiern Musik machen wollte.

SC: Stimmt es, dass "Father and Son" von Cat Stevens, der erste Song war, den du auf der Gitarre spielen konntest?
JJ: Ja, gleichzeitig hab ich aber auch "One" von Metallica gelernt. Das war damals ein großer Hit im Radio ...