Interview: Die Söhne Mannheims

Wir haben bei einem Konzert mit der Band über ihre Instrumente, und dern Technikern über das Equipment der Tour gesprochen ... Ausgabe 05/2014

Die Söhne Mannheims gehen gern in die Vollen: 13 Musiker tummeln sich bei ihren Konzerten auf der Bühne. Unter anderem sind gleich drei Sänger und zwei Schlagzeuger auf der aktuellen „Wer fühlen will, muss hören“-Tour mit von der Partie. Aber nicht nur, was das Line-Up betrifft, geben sich die Söhne Mannheims keineswegs kleinlich, auch technisch ist man bestens ausgestattet (mehr zum licht- und tontechnischen Equipment erfahrt ihr im Interview mit FOH-Mann Roger Wagener und im Licht-Kasten auf Seite 30).



Wir haben uns mit Henning Wehland (Gesang), Florian Sitzmann (Keyboards) und Jonny König (Drums) vor dem Söhne-Konzert in der Berliner Columbiahalle zum Gespräch getroffen.



SOUNDCHECK: Was hat sich bei euch im Vergleich zu früheren Tourneen Neues getan?
Henning Wehland: Grundsätzlich ist es ja so, dass es eine sehr lange Phase – ganze drei Jahre – gab, in der wir uns neu orientiert und geordnet haben. Es fanden eine ganze Menge Umbesetzungen statt. Außerdem haben wir mit unserem Bandmitglied Tino Oac jetzt auch einen neuen Produzenten. Tino ist einer sehr klaren Vision gefolgt. Und ehrlich gesagt konnten wir uns, bevor wir das Album fertig hatten, noch gar nicht so recht vorstellen, was live passieren würde. Das Album war erst gute zwei Wochen vor der Tour fertig. Dadurch kochte die Energie im Proberaum schon irgendwie hoch. Was positiv war, denn wir konnten das dann gleich mit ins erste Konzert nehmen ...