Interview: Acht

Wir haben bei einem Konzert der Band Acht mit Frontmann Gil Ofarim, der Band und dem Tontechniker gesprochen ... Ausgabe 06/2014

Die Band Acht setzt auf Unabhängigkeit. Ihre Songs schreiben die Musiker selbst – auf deutsch. Auch das eigene Label „Neuzeitstürmer“ garantiert dem Quartett künstlerische Freiheit. Vor allem durch zahlreiche Konzerte hat sich die Band deutschlandweit bereits eine große Fanbase erspielt. Ihre letzte Tour war ein großer Erfolg und die neue Platte steht auch schon in den Startlöchern. Wir haben uns mit Gil Ofarim (Gesang, Gitarre), Oswin Ottl (Gitarre) und Thomas Burlefinger (FoH) zum Interview getroffen.


SOUNDCHECK: In wie weit wart ihr in die Planung der Tour involviert?


Gil Ofarim: Wir haben gemeinsam mit unserer Bookerin die Tour geplant. Wir machen alles mehr oder weniger selbst. Diese Tour war unsere erste Headliner-Tour mit „Acht“ in dieser Besetzung. Es geht uns besonders darum, anders zu denken und neue Wege zu beschreiten. Wir haben in dieses Band-Projekt viel Arbeit gesteckt. So haben wir beispielsweise unser eigenes Label „Neuzeitstürmer" ins Leben gerufen. Vorraussetzung für so ein Unterfangen sind natürlich die Musik und die Songs, das eigene Label und das eigene Tonstudio, um Kosten zu sparen. Obwohl unsere neue Platte noch nicht im Handel war, haben wir beschlossen: Wir gehen jetzt auf Tour. Auf unseren Konzerten konnten die Fans unsere Platte schon vor der Veröffentlichung kaufen.

SC: Stichwort Beleuchtung. Habt ihr euren eigenen Lichttechniker dabei, mit dem ihr euer Lichtkonzept erarbeitet?


GO: Das ist natürlich immer eine Geldfrage. Wenn wir könnten, würden wir natürlich immer ein Riesen-Team dabei haben. Aber wir befinden uns gerade in der Aufbauphase. Unser Projekt wächst stetig. Große Sprünge können wir jedoch nicht machen. Unser Lichttechniker heute hat uns schon einmal in Ingolstadt das Licht gemacht. Damals hat er uns überzeugt und eine gute Light-Show geliefert ...