Audio-Technica stellt zwei In-Ear-Monitoring-Systeme vor

Erstmals in Europa stellt Audio-Technica seine In-Ear-Monitoring-Systeme M2 und M3 auf der Prolight + Sound in Frankfurt vor.

Auf der Frankfurter Prolight + Sound sind erstmals in Europa die beiden Audio-Technica in-Ear-Monitoring-Systeme M2 und M3 zu sehen. Beide Systeme haben sehr leichte Stereo Taschenempfänger und Stereo Sender für den Rack-Einbau im Metallgehäuse. Sie besitzen zwei Klinken-XLR-Combo-Line-Eingänge und parallele XLR-Ausgänge. Um die Empfangsqualität unter schwierigen Betriebsbedingungen zu gewährleisten, sind die Geräte Mono umschaltbar. Im Lieferumfang ist der Audio-Technica EP3-Kopfhörer enthalten. Der für den professionellen Bereich neu entwickelte Hörer wird mit drei unterschiedlich großen Gummi-Ohrpolstern und weiteren Schaumstoff-Ohrpolstern ausgeliefert, um auch nach Stunden noch bequemen Tragekomfort zu bieten und Außengeräusche dennoch optimal abzudämpfen. Orthoplastiken sind über den Zubehörhandel erhältlich.

 

„Bei der Entwicklung dieser beiden Monitorsysteme haben wir intensiv mit der Industrie und unseren Endorsement Künstlern zusammen gearbeitet, um die Systeme klanglich in die vorderste Reihe zu bringen und mit praxisnahen und umfangreichen Features auszustatten,“ so Jörg Rader, Niederlassungsleiter von Audio-Technica Deutschland. Jedes der beiden Systeme zielt so auf einen anderen Markt: Das M2-System ist im mittleren Preisbereich angesiedelt und geeignet für den Einsatz bei kleinen und mittleren Konzerten. Der Schwerpunkt liegt hier auf leichter und schneller Bedienung. Das M3 wurde entwickelt, um beim Einsatz in großen Shows, Rundfunk- und Musicalanwendungen flexibel zu bleiben und dennoch schnellen Zugriff zu gewährleisten.

 

Sowohl M2 als auch M3 sind mit Audio-Technicas geschütztem „Personal Mix Control“ ausgestattet. Die auch „More-Me“ genannte Funktion ermöglicht für jedes Bandmitglied eine individuelle Zusammenstellung des Mixes zwischen dem eigenen Instrument und dem Bandmix.

 

Das M2-System stellt 10 UHF Gruppen mit jeweils 10 Sendefrequenzen zur Verfügung. Das System ist in vier in Europa zugelassenen Bändern verfügbar. Innerhalb einer Gruppe arbeiten alle 10 Sendefrequenzen intermodulationsfrei. Das M3-System arbeitet mit 25 kHz Stepping und 32 MHz Schaltbandbreite. Sechs Gruppen mit jeweils 16 intermodulationsfreien Frequenzen sind vorprogrammiert. Das beleuchtete Display soll einfache, aber umfangreiche Bedienung zulassen. Die Scan-Funktion soll automatisch freie Sendekanäle finden und Interferenzen vermeiden, falls mehrere Systeme eingesetzt werden. Squelch und Limiter sind in mehreren Stufen regelbar und sogar vollständig abschaltbar.

 

Beide Systeme stellen einen weiteren 3,5-mm-Klinken-Aux-Eingang am Taschenempfänger zur Verfügung. Dieser ist für Mic- und Line-Level umschaltbar. Atmo-Mikrofone und Clicktracks lassen sich so flexibel am Ort des Geschehens einsetzen.

 

Die Preisempfehlung für das M2 liegt bei 653 Euro, für das M3-System bei 891 Euro inklusive MwSt. Beide Systeme sind seit 15. März 2008 im Fachhandel erhältlich.

 

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