Grammy-gekrönte Ikone Rupert Neve stirbt im Alter von 94 Jahren

Rupert Neve, dessen Name weltweit als Synonym für hochwertiges Audio-Equipment steht, starb am 13.02.21. Auch mit 94 Jahren blieb Rupert engagiert und leidenschaftlich bei der Arbeit.

Die meisten Tage verbrachte er mit einer ununterbrochenen Reihe von Projekten im Bereich der Audioelektronik und war weiterhin Mentor des Rupert Nerve Designs Ingenieurteams bei zahlreichen Design- und Entwicklungsprojekten.

Rupert Neve erhielt im Laufe seiner Karriere unzählige Auszeichnungen, darunter einen Lifetime Achievement Technical Grammy Award im Jahr 1997, den Studio Sound Magazine's Audio Person of the Century Award im Jahr 1999, einen Audio Engineering Society Fellowship Award im Jahr 2006 und 16 TEC (Technical Excellence and Creativity) Awards mit Rupert Neve Designs.

"Ich kenne und arbeite seit fast 30 Jahren mit Rupert zusammen", sagt Josh Thomas, Mitbegründer und Geschäftsführer von Rupert Neve Designs. "Als Rupert, seine Frau Evelyn und ich vor 16 Jahren an seinem Küchentisch saßen und Rupert Neve Designs gründeten, hatte er zwei Ziele. Das erste war, einen neuen Standard in der Qualität des aufgenommenen Klangs zu setzen, indem er seine unvergleichliche Erfahrung nutzte, um High-End-Lösungen für den modernen Tontechniker, Musiker und Hörer gleichermaßen zu schaffen. Das zweite Ziel war es, seine Philosophien, Techniken und Methoden an eine neue Generation von Designern weiterzugeben, um sein Lebenswerk und seine Leidenschaft in die Zukunft zu tragen.

"Es wurde immer davon ausgegangen, dass die Firma ihn auf dieser Erde überleben würde, und 16 Jahre lang hat er seine Energien in die Schaffung eines Teams gesteckt, das die Hüter der Theorien, Praktiken und Ideologien werden sollte, die ein Rupert Neve Design wirklich ausmachen. Wir alle in der Firma sind äußerst dankbar für die Jahre der sorgfältigen Anleitung und des Mentorings, mit denen er uns gesegnet hat, und wir werden sein Vermächtnis in allem, was wir in Zukunft tun, weiter bewahren. Die Welt klingt sicherlich besser, weil er hier war."