Story:Collapse under the Empire


Nicht viele Bands können von sich behaupten, ohne eine einzige Live-Performance international bekannt geworden zu sein. Ursprünglich als reines Studio-Projekt geplant, gab die Band jedoch im Mai 2016 ihr Live-Debüt auf dem Dunk!Festival in Belgien, dem wohl bekanntesten Post-Rock-Festival in Europa. Trotz zahlreicher Anfragen verschiedener Booker sowie ihrem festen Stand in der Post-Rock-Szene, hat es allerdings sehr lange gedauert, bis sie den Entschluss fassten, aufzutreten. 

Soundcheck: Chris, woher kam die plötzliche Entscheidung, mit Collapse Under the Empire live zu spielen?

Chris Burda: Die Initiative ging von unserem Lichtdesigner Patrick aus. Er ist seit 20 Jahren Veranstaltungstechniker und hat sich beim Erstellen seiner Lichtdesigns von unserer Musik inspirieren lassen. Vor einiger Zeit hat er uns auf Facebook angeschrieben und war der Ansicht, dass es unglaublich sei, dass wir noch nie live aufgetreten sind. Wir sollen unbedingt einmal live spielen. ?Sendet mir eine Mail und ich bin dabei?. Aus Neugierde haben wir uns dann eine Woche später mit ihm getroffen und ein wirklich interessantes Gespräch geführt. Nach circa einem Dreivierteljahr Pause haben wir uns dann aufgrund etlicher Anfragen aus diversen Ländern dazu entschieden, das Livespielen jetzt durchzuziehen. Unser Markenzeichen, nicht aufzutreten, haben wir somit in gewisser Weise aufgegeben. Es war einfach an der Zeit, unsere Musik auch live zu präsentieren, und wir sind wirklich froh, dass wir das Ganze innerhalb einer fünfmonatigen Vorbereitungszeit umsetzen konnten.

SC: Wie seid ihr auf die Mitglieder eurer Live-Band gestoßen?


Chris: Wir fingen an, zu überlegen: ?Wer könnte uns denn jetzt bei diesem Vorhaben musikalisch unterstützen?? Daraufhin haben wir relativ schnell im Bekannten- und Freundeskreis vier weitere Musiker gefunden ...