Workshop: Wie geht das? - Teil 28


Bei einer Jazzproduktion gibt es einige Unterschiede zu einer klassischen Pop-/Rock-Produktion . Daraus ergeben sich Besonderheiten, Herausforderungen aber auch Chancen für neue, kreative Wege. Es gibt natürlich nicht den Jazzsound. Von Vintage-Aufnahmen aus den 40ern über die legendären Blue-Note-Aufnahmen von Rudy van Gelder in den 50er und 60ern, vom charaktervollen Klang des ECM-Labels in den 1970ern (Manfred Eicher) bis zum kristallklaren ACT-Sound des skandinavischen zeitgenössischen Jazz. Häufig prägten Studios und Tonmeister den Sound eines Künstlers oder eines Labels über Jahrzehnte mit. Kann man dieses Wissen in einen kurzen Workshop packen? Nein! Vielmehr wollen wir grundlegende Prinzipien und einige Kniffe besprechen. Kein Hinweis ist absolut und keine Regel ohne Ausnahme. Jazz lebt von Spontanität und Individualität. Trotz aller Vielfalt existieren Gemeinsamkeiten. In diesem Workshop wollen wir das an Hand einer Beispielband erläutern ...