Story: Monster Truck


Retro-Rock liegt schwer im Trend. Monster Truck aus Kanada sind daran nicht ganz schuldlos. Wir haben die Kanadier in München zum Interview getroffen. Das schweißtreibender Rock´n´Roll aus Kanada kommt und weltweit durch die Clubs geistert, mag auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich anmuten. Monster Truck sind eine der wenigen Bands, die heutzutage eine astreine Rock´n´Roll-Erfolgsgeschichte vorzuweisen haben, wie man sie eigentlich nur noch in der Vergangenheit verorten würde. 2009 als reines Spaß- und Hobbyprojekt gegründet, haben sie schon für Größen wie Slash, Alice in Chains oder Deep Purple den Opener gegeben. Wir haben die Jungs aus Hamilton, Ontario, auf ihrer Tour zum Interview getroffen und mal nachgehakt, wie Rock´n´Roll heute funktioniert. 


SOUNDCHECK:
Ihr Tourt gerade durch Deutschland, danach geht es in die Staaten und anschließend seid ihr mit Nickelback wieder in Europa. Ihr seid ja fleißig on the road! 


Brandon Bliss:  Eigentlich war es nie unser Vorhaben, um die Welt zu touren. Im Grunde waren Gigs in unserem Pub die Straße runter unser selbsterklärtes Ziel. Nun hat es immer mehr Leuten gefallen, was wir da geboten haben, so kam dann eins zum anderen.


SC: Wie habt ihr euch promotet, um bekannter zu werden?

Brandon: Anfangs haben wir einfach alles für lau angeboten, um unsere Reichweite zu erhöhen. Unsere ersten beiden Demos und die beiden ersten EPs waren frei zugänglich über unsere Webseite. Das hat gut funktioniert. Jedem Download folgten kurzerhand später zehn weitere. So konnten wir sehen, dass unser Konzept auf gewisse Art funktioniert. Das hat uns natürlich nach und nach auch für Labels interessant gemacht. Geld haben wir nur für die physischen Tonträger genommen, um unsere Kosten zu decken ...